Aktuelle Informationen

Trainer gesucht

Wir suchen ab sofort einen engagierten Übungsleiter/-in für die Betreuung des allgemeinen Trainings und der Wettkampfschwimmer.

 

Aufgaben:

  • Organisation und Durchführung des Trainings für Anfänger, Fortgeschrittene und/oder Wettkampfschwimmer
  • Mitwirkung bei der Weiterentwicklung des sportlichen Konzeptes

 Bitte meldet euch bei uns (kontakt@sv-altenberge.de), wenn ihr Interesse habt. Wir würden uns auch freuen, wenn ihr unser Trainergesuch an Interessierte weiterleitet oder an interessanten Stellen aushängt bzw. veröffentlicht.

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Anmeldung für Mentrup-Hagen

Der SV Grün-Schwarz Altenberge e.V. lädt ein zum Herbstlager im Schullandheim Mentrup-Hagen (www.mentrup-hagen.de). Vom 24.-26.09.2021 wartet ein spannendes und aktionsreiches Wochenende mit vielen Abenteuern auf euch, also meldet Euch an und seid dabei!

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Anmeldung für Mentrup Hagen
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Mitgliederversammlung und Grillfest des Schwimmvereins SV Grün-Schwarz

In diesem Jahr fand erstmals die Jugend- und Mitgliederversammlung bei sonnigem Wetter im Außenbereich des Gemeindehauses Hansell statt.

 

Unter reger Beteiligung wurden Annika Sundorf und Lennard Weide verabschiedet und mit Jiska-Maria Thelen und David Schertel ein neuer Jugendwart und eine neue Jugendwartin sowie ein neuer Jugendausschuss gewählt.

Auch im Vorstand gab sich Wechsel und Beständigkeit die Hand: Da die langjährige Geschäftsführerin Carmen Büscher nicht mehr zur Wahl stand, wurde Pia Ewers einstimmig gewählt. Kassenwart Karsten Schult stellte sich der Wiederwahl und wurde einstimmig bestätigt.

 

Die Vorsitzende Irmy Wiesker und Karsten Schult wussten in der Zusammenfassung viel Positives zu berichten: Obwohl durch Corona vieles, das ein vertrautes Vereinsleben ausmacht, entfallen musste, blieben die Mitglieder ihrem Schwimmverein treu, denn es gab nur wenige (meistens berufsbedingte) Austritte und zahlreiche Neumitglieder. Daher stimmt auch die Kasse: Der bestehende Überschuss soll in neues Trainingsgerät und Lehrgänge für Trainer*innen, Betreuende und aktive Wettkampf­schwimmer*innen investiert werden.

 

Nach Ende der Versammlung ging man zum gemütlichen Teil über: Etliche Mitglieder hatten Salate und andere Beilagen gespendet, dazu wurde gegrillt. Nach Einbruch der Dunkelheit und bei Kerzenschein, konnten alle wieder auf einen gelungenen Abend zurückblicken.

Training startet wieder

Am kommenden Donnerstag, 19.08.2021, starten wir wieder mit unserem regelmäßigen Training.

Bitte meldet euch für das Dienstags- und Donnerstags-Training wie gewohnt über die Doodle-Listen an.

 

Aufgrund der aktuellen Corona-Lage (Inzidenzstufe 1) greift wieder die GGG-Regel, d.h. wer nicht genesen oder geimpft ist, für den ist zur Teilnahme am Training ein negativer Corona-Test (max. 48 h alt) erforderlich.

Der Nachweis ist beim Einlass vorzuzeigen und muss vom Trainer-Team dokumentiert werden.

 

Mit In-Kraft-Treten der neuen Corona-Schutzverordnung am 20.08.2021 gilt für Schüler und Kinder folgende Ausnahme:

Schulpflichtige Kinder und Jugendliche mit Schülerausweis gelten aufgrund ihrer Teilnahme an den verbindlichen Schultestungen als getestete Personen. Kinder bis zum Schuleintritt sind ohne Test getesteten Personen gleichgestellt.

 

D.h., die schulpflichtigen Kinder benötigen keinen negativen Test mehr, um am Training teilzunehmen.


Die Wettkämpfe starten wieder!

Nachdem sich die Corona-Lage im Land etwas entspannt hat können neben dem Training auch wieder Wettkämpfe im Breitensport durchgeführt werden!

Die erste Möglichkeit für unsere Sportler wieder aktiv am Wettkampfgeschehen teilzuhaben bietet der SV Olympia Borghorst mit der Ausrichtung des 31. internationalen Pokalschwimmens am 28. und 29. August im Freibad Burgsteinfurt.

Weitere Informationen verbergen sich hinter der Verlinkung. Meldeschluss ist der 14.08.2021.

 

P.S.: Es gibt auch eine eigene Wertung der Masters...


Maria's Zeitreise

Hallo, mein Name ist Maria Evers und ich möchte mich kurz vorstellen. Ich bin 13 Jahre alt und gehe auf die Marienschule Münster. Meine Hobbys sind auf jeden Fall das Schwimmen, aber auch Messdiener, Gitarre spielen und Euphonium spielen. Wenn ich „Freizeit“ habe, dann fotografiere und backe ich gerne. Natürlich treffe ich mich auch sehr gerne mit meinen Freunden. Dies ist aber momentan leider sehr eingeschränkt, was ich gar nicht toll finde.

Meine Arbeit habe ich für den Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten geschrieben. Unseren Schwimmverein habe ich ausgewählt, da das Thema „Bewegte Zeiten. Sport macht Gesellschaft.“ wunderbar zu unserem Verein passt. Der Schwimmverein hat schon viel erlebt und auch vieles überlebt. Er ist das perfekte Beispiel für Gesellschaft im Sport. 

 

Unten findet ihr alle drei Teile von Marias historischer Reportage.

Viel Spaß beim Lesen.

Teil 3: Auf zu neuen Ufern und wie diese Erfahrungen uns zu dem machen, was wir heute sind

 

Broomfield Park Swimming Club

Der Broomfiled Park Swimming Club liegt im Norden von London im Stadtteil Barnet. Er wurde zu einem Partnerschwimmverein von uns und ein sehr wichtiger Aspekt in unserem Miteinander und in unserer Gesellschaft. Die ganze Partnerschaft ist durch Bernhard Bussman ins Rollen gebracht worden. Bernhard hat jahrelang dort gelebt und entsprechend hatte er dort auch sehr gute Kontakte. Die Idee, eine Partnerschaft zu begründen, kam jedoch nicht von ihm.

Um das zu erklären, muss ich vorher die Situation von damals erläutern. Vor der EU gab es die EWG, also die Europäische Wirtschafts Gemeinschaft. Diese wurde gegründet, damit die Länder nach dem Krieg besser zusammenwachsen, sowohl wirtschaftlich aber auch kulturell, also auch auf sportlicher Ebene. Es entstand eine Initiative, die besagte, dass alle Gemeinden eine Partnerschaft mit Gemeinden aus dem Ausland gründen sollen. So entstand beispielsweise eine Partnerschaft zwischen der Gemeinde Altenberge mit Gooik (Belgien). Auch die Vereine sollten Kontakt im Ausland knüpfen. Der Schwimmverein war in Altenberge der einzige, der hier aktiv wurde. Zuerst gab es eine Verknüpfung in Holland, aber diese Zerbrach schnell. Die Gründe sind jedoch unbekannt. Dann kam der Broomfiled Park Swimming Club (kurz: BPSC) ins Spiel. Bernhard Bussman hatte den Kontakt zu diesem Schwimmverein in London und die Partnerschaft entstand. So kam es dazu, dass der Schwimmvereine sich abwechselnd zu Ostern besuchten. Wenn die Londoner in Altenberge waren, wurde eine Mischung an Kultur und Freizeitaktivitäten angeboten und am Ende gab es immer einen großen Schwimmwettkampf. Hierzu wurden auch Nachbarverein eingeladen. Nach dem Wettkampf gab es eine große Party. Es waren meist Ausflüge in naheliegende Städte geplant. Bei den Londonern war Münster immer sehr beliebt und erwünscht. Sie haben aber auch schon mal etwas weitere Touren unternommen, wie z.B. eine Tagestour nach Hamburg. Wenn unser Schwimmverein in London zu Besuch war, sind sie z.B. nach Stratford oder auch nach Cambridge gefahren. Der Gastgeber hat dem Gast also immer eine schöne Zeit von vier bis fünf Tagen gestaltet. Die Kinder haben in der Zeit bei Gastfamilien geschlafen, besonders um sich besser kennen zu lernen. Die Engländer konnten kein Deutsch sprechen, aber die Deutschen sprachen Schulenglisch. So konnte der Austausch gelingen. Die wenigen Erwachsenen, die mitgefahren sind, sind in einem Hotel untergekommen. Diese ganze Partnerschaft hat sich sehr gut aus das Miteinander ausgewirkt. So haben mehrere Engländer später hier studiert und einige Altenberger haben in England studiert. Auch sind ein paar Kontakte im Nachhinein geblieben. Den Engländern hat der Austausch ein neues Bild über Deutschland verschafft, da dieses nach dem Krieg schlecht war. Die Engländer haben uns besonders durch die Medien immer noch als Nazis gesehen. Es gab viele Actionfilme, in denen die Deutschen negativ dargestellt wurden. Somit hatten die Jugendliche einige Vorurteile gegen Deutschland. Die ganze Partnerschaft hat bis 2005 gehalten, danach ist sie so langsam weg gebröckelt. Das lag zu einen daran, dass den Engländer der Austausch zu teuer wurden. Partnerschaftssache wurden nicht besonders viel gesponsert und unterstützt. Und zum anderen fehlte eine Person, welche die Organisation übernommen hat.

 

Nutzen von Vereinen für die Gesellschaft

Zunächst möchte ich erläutern, was es den Menschen früher bedeutet hat, in einem Schwimmverein oder einem anderen Verein zu sein. Die Mitgliedschaft war wichtig für sie, weil sie eben nicht so viel Geld um beliebig Beiträge zu zahlen. Der SV Altenberge hatte immer schon sehr niedrige Mitgliederbeiträge und konnte deswegen auch Menschen aufnehmen, die nicht so viel Geld hatten. Auch gab es früher in Altenberge nicht viele Vereine. Man konnte ansonsten nur reiten oder Fußball spielen. In ein Lager mit dem Schwimmverein zu fahren, war auch etwas ganz Besonderes. Das gab es nirgendswo anders. Familienurlaube oder Klassenfahrten waren nicht üblich.

Der Schwimmverein selber verbindet Menschen und lässt sie ihre eigene Identität stiften. So entsteht meist ein Zusammensein und man fühlt sich wohl. Menschen und besonders aktive Schwimmer können über sich hinauswachsen und lernen Dinge fürs Leben. Sie erweitern ihre Fähigkeiten und fördern ihren Umgang mit anderen Menschen, denn im Schwimmverein ist man zwar ein Einzelkämpfer, was das Schwimmen angeht, aber eigentlich ist die Gemeinschaft wichtiger. Ob man jetzt miteinander am Rand des Schwimmbadbeckens eine Pause macht oder miteinander im Lager am Lagerfeuer sitzt ist man nie alleine. Im besten Falle baut man Vertrauen in andere auf. Niemand wird ausgegrenzt. Willkommen sind alle Schwimmer unabhängig von äußeren Merkmalen oder Zugehörigkeiten. So trägt der Schwimmvereine zu einer Zivilgesellschaft bei. Das ist eine Gesellschaftsform, die durchselbstständige, politische und sozial engagierte Bürger geprägt wird. Im Schwimmverein können alle freiwillig mithelfen oder auch einfach nur mit dabei sein. Man muss auch noch bedenken, dass Vereine die Gesellschaft prägen. Die Menschen können sich in einer großen Gruppe über ihr Hobby oder ihre Leidenschaft austauschen. So werden Kontakte geknüpft, Ehrenamt gefördert und Gemeinschaft gebildet. Was daraus hervor geht ist noch ein wichtiger Punkt für die Gesellschaft und zwar die Menschlichkeit, das Miteinander. So stärken Vereine den gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Leider sind viele Vereine in ihrem Überleben gefährdet, da immer weniger Leute sich aktiv einbringen und festlegen möchten.

 

Zusammenfassung

Meine Arbeit sollte zeigen, wie unser Schwimmverein von einigen motivierten Personen mit viel Enthusiasmus gegründet wurde und wie er sich über die Jahre durch das Engagement seiner Mitglieder entwickelt hat. Dies ist mit sehr wenig Mitteln und viel Einsatz möglich geworden. Außerdem wollte ich anhand von Beispielen aufzeigen, wie wichtig auch kleinere Vereine für den Zusammenhalt der Generationen und der Altersgruppen sind. Unser Verein hat auch durch internationale Fahrten und Kontakte seinen Mitgliedern ein Fenster nach Europa geöffnet, welches weiter ausgebaut werden könnte. Auch wollte ich auf besondere Menschen in unserem Verein aufmerksam machen, die durch Ihren Einsatz Generationen von Kindern geprägt haben. Leider kann ich nicht all die vielen engagierten und tollen Personen aufzählen, die unseren Schwimmverein zu dem gemacht haben, der er ist. Aber ich kann all diesen Menschen hiermit danken. 

Teil 2: Eine beeindruckende Entwicklung dank starker Persönlichkeiten

Im 3. Kapitel sind die Entwicklungen beschrieben, die der Verein gemacht hat. Außerdem habe ich noch über Gisela Limbert geschrieben, da ohne sie der Schwimmverein nicht so wäre wie er heute ist. Sie war außerdem auch noch prominent in ihrer Jugend.

Erste Jahre bis heute

 

Die Zeit nach der Gründung ist durch stetes Wachstum der Mitglieder und der Aktivitäten des Vereins gekennzeichnet. So hat sich bis heute ein großes und starkes Vereinsleben entwickelt. Die Vereinsstruktur hat sich über die Zeit an die Struktur der Mitglieder angepasst. Neben dem Vorstand und der Geschäftsführung wurde der Jugendausschuss als Organ und Interessensfürsprecher der Jugendlichen und Kinder eingerichtet. Aufgabe des Jugendausschusses sind die Organisation und Durchführung der Freizeiten sowie die Herausgabe der Vereinszeitschrift.

Diese wurde bereits seit 1978 zunächst vom Vorstand herausgegeben. Ab 1981 hat dies der Jugendausschuss übernommen. Die ‚Platsch‘ als spiegelte das Vereinsleben wider. Sie erschien 48-mal bis 2016.

 

Die sportlichen Aktivitäten sowie die Übungszeiten wurden ausgeweitet. Es wurden auf Kreisebene Schwimmwettkämpfe sowie Vereinsmeisterschaften ausgetragen und auch oft gewonnen. Die Aktivitäten außerhalb des Schwimmbeckens nahmen ebenfalls zu. Es wurden zunehmend in den Gruppen Ferienfreizeiten und Ausflüge organisiert, die bis heute einen festen Bestandteil der Vereinskultur darstellen.

 

Die Anzahl der Vereinsmitglieder wuchs bis heute auf ca. 200 Personen. Eine sehr häufige Form der Mitgliedschaft beginnt mit dem Bronze-Schwimmabzeichen und endet in der Anfangsphase der weiterführenden Schule oder während der Pubertät. Es bleiben aber viele aktive Sportler dabei. Aufgaben, wie Trainings und Freizeiten wurden früh vom Vorstand an die jugendlichen Mitglieder übertragen. So können diese lernen, etwas zu organisieren und die Verantwortung für etwas zu tragen. Sie identifizieren sich mit dem Verein.

 

Die Finanzierung des Vereins ist neben den Mitgliedsbeiträgen durch einen Zuschuss der Gemeinde Altenberge gesichert. Auch gibt es private Spender.

 

Gisela Limbert

 

Gisela Limbert war ein besonderes Mitglied unseres Vereines. Sie ist am 21. Juni 1926 geboren und am17. Dezember 2019 gestorben. Gelebt hat sie die meiste Zeit ihres Lebens in Duisburg. Unter anderem auch in der Zeit wo Hitler an der Macht war. Zu der Zeit ist sie im Duisburger Amateur-Schwimmverein geschwommen. Dort wurde sie trainiert von Frau Leinendecker. Außerdem schwamm sie in einem Kader, was bedeutete, dass sie richtig stark getrimmt und gefördert wurde. Zur Zeit des Krieges mussten die Männer in den Krieg ziehen. Dafür mussten die Mädchen deren Aufgaben erledigen. Sie mussten stärker werden und wurden auch regelrecht dazu gezwungen. Im Gegensatz zu manchen anderen Mädchen, mochte Gisela das Schwimmen sehr. Schon im Alter von 12 Jahren begann sie, voller Elan zu trainieren.

 

Ihr Training begann vor der Schule mit einer 1.000 m Schwimmstrecke. Nachmittags ging es mit über 1.000 m weiter. So ging es jeden Montag bis Freitag und die Wochenenden waren mit Wettkämpfen belegt. Außerdem nahm sie jährlich am vierwöchigen Trainingslager teil. Giselas Hauptdisziplin war das Brustschwimmen. Die wichtigsten Punkte ihrer Karriere waren laut Karl Heinz Plettendorf die Teilnahme 1936 an den Olympischen Spielen in Berlin. Ob sie dort einen besonderen Platz erzielte, ist unbekannt. 1940 belegte sie bei der Deutschen Jugendmeisterschaft Platz 1. Diesen hat sie sich auf 200 m Brustschwimmen in 3:01,8 Minuten verdient. 1941 wurde sie offiziell zu den drei besten Schwimmerinnen Deutschlands gezählt. 1947 nahm sie an der ersten Deutschen Meisterschaft nach dem Krieg teil und belegte den dritten Platz auf 200m Brust (Zeit unbekannt). An ihrem letzten großen Wettkampf nahm sie 1948 teil. Es war die Westdeutsche Meisterschaft, bei der sie als eine von vier Schwimmerinnen bei der 4x100m Brust Staffel teilgenommen hat. Ihre Zeit auf der 100m Brust Strecke, die leider unbekannt ist, ist die deutsche Jahresbestzeit geworden.

 

Dieser Höhepunkt war auch gleichzeitig ein Abschied ihrer aktiven Wettkampfzeit, denn 1948 gründete sie eine Familie. Sie hat ihre Kinder in Duisburg großgezogen und als ihre Kinder ausgezogen waren und ihr Mann in Rente ging, zog das Ehepaar Limbert nach Altenberge in die Bauernschaft Waltrup. Sie kamen nach Altenberge, weil Giselas Schwester hier ein Grundstück besaß. Sie suchte eine Beschäftigung und trat in den Schwimmverein Altenberge ein. Von 1979 bis 2011 war sie sehr aktiv im Schwimmverein. Auch danach war sie noch Mitglied. Das sind ganze 40 Jahre, also war sie 53 als sie eingetreten ist und im Alter von 93 ist sie gestorben. Sie war als Schwimmwartin, als technische Leiterin und besonders als Trainerin sehr aktiv und engagiert.

Teil 1: Aus einer Zeit vor dem Schwimmverein und wie alles begann

Hey, hier dachte ich mir, dass ich erst mal mit der Geschichte zur Gründung anfange, da man die restlichen Teile sonst nicht verstehen würde. Die Gründung ist die Basis, auf den die anderen Kapitel aufbauen.

Vor der Gründung

 

Zur Gründungszeit hat sich kein anderer Schwimmverein in Altenberge gegründet. Aber um Altenberge herum entstanden in anderen Kommunen Schwimmvereine. Dort wurden auch Hallenbäder gebaut. Und zwar waren die 70er und 80er Jahre eine ganz besondere Zeit. Es gab davor nämlich nicht viele Kommunen mit öffentlichen Hallenbädern. Es fehlte die Finanzierung. Das Schwimmen hatte einen besonderen Stellenwert. In Altenberge konnte man nicht einfach so schwimmen gehen. Man musste dafür zur Aa fahren, die zwischen Altenberge und Laer fließt. Dort wurde im Sommer ein Teil aufgestaut. Das Wasser war nicht tiefer als 1,50 Meter. Großflächig war diese Möglichkeit auch nicht. Außer dem aufgestautem Flussteil konnte man noch zu dem Baggerloch zwischen Nordwalde und Emsdetten oder zu dem Baggerloch nach Greven fahren. Dort wurde Sand abgebaut. Aber auch das war nicht optimal, denn man musste mehrere Kilometer dorthin fahren.

 

In der Umgebung gab es sehr wenige Hallenbäder. In den 80er Jahren änderte sich dies. Die kommunalen Finanzierungsmöglichkeiten waren wieder gegeben. Nach dem Krieg hatten die Gemeinden und Städte wieder Geld für diese Form von ‚Luxus‘. Der Wiederaufbau war langsam beendet. Die Bevölkerung wurde vermögender und die Kriegslasten fielen immer weiter weg. Die kommunale Neuordnung fand statt und es gab Geld für neue Infrastrukturen. Es entstanden die ersten Freibäder. Aber man wollte auch im Winter schwimmen gehen. So kam es dazu, dass die ersten Hallenbäder gebaut wurden. Schwimmen in Hallenbädern wurde von nun an als Luxus empfunden. Man musste nicht mehr in dreckigen Flüssen baden und konnte sich leisten ins Schwimmbad zu gehen. Plötzlich war schwimmen ‚in‘. Die Menschen, die Geld dafür hatten, bauten sich kleine Schwimmbecken ins Haus oder in den Garten. Auch in Altenberge gab es so einige private ‚Schwimmbäder‘. Zu der Zeit kam es auch zu Schwimmerfolgen und die Popularität des Schwimmsportes nahm zu. Es gab erfolgreiche Vorbilder, die den Sport nun stark prägten. Ein Beispiel hierfür ist Michael Groß, der den Spitznamen ‚Albatros‘ trägt. Er nahm mehrfach an den Olympischen Spiele teil und erzielte Medaillenerfolge.

 

Die Gründungsphase

 

Wir schreiben das Jahr 1977. Das Schwimmbad von Altenberge war gerade fertig gebaut und der Schwimmverein entstand. Gründungsinitiatoren waren Helmut Rohlfing und Hans-Werner Stedtfeld. Beide hatten Söhne, die begeisterte Schwimmer waren und in Münster einem Schwimmverein angehört hatten, dem heute noch beständigen SGS Münster. Die Familien Rohlfing und Bußmann sind damals aus Münster nach Altenberge gezogen. Da die Väter auch begeisterte Schwimmer waren, hatten sie die Idee einen Schwimmverein zu gründen.

 

Zwei Jahre vorher, 1975 wurde in Altenberge beschlossen, ein Hallenbad zu bauen. Hierfür sollten die Einwohner 50.000 DM selber auftreiben. Dafür wurde der den Förderverein ‚Henry Hippo‘ gegründet. Für diesen Förderverein hat man ein Holz-Nilpferd als Sammelbüchse in der Kreissparkasse aufgestellt. Die Altenberger haben gespendet und 50.000 DM zusammengekriegt. Das Land NRW, der Kreis Steinfurt und die Gemeinde Altenberge haben noch etwas hinzugefügt und das Hallenbad wurde gebaut.

Es gab die Überlegung, sich dem schon beständigen TuS Altenberge (Turn und Spiel Verein) anzuschließen. Aber die Gründungsgruppe hat sich dagegen entschieden. Der TuS Altenberge bestand damals schon seit 70 Jahren. Sein sportlicher Schwerpunkt war immer der Fußball. Nach und nach kamen weitere Abteilungen hinzu. Der TuS wollte das Schwimmen als Abteilung gewinnen, um sich breiter aufzustellen und auch weil der Sport zusätzliches Geld eingebracht hätte. Die Gründer waren ablehnend, da als Abteilung ihre Entscheidungsfreiräume begrenzt gewesen wären und ihnen zudem die Identifikation mit dem TuS Altenberge als ‚Fußballverein‘ schwerfiel. Die Unterstützung in Organisation oder Finanzierung war nicht notwendig. Der Nutzen aus der Integration in den TuS Altenberge als unselbstständige Abteilung schien geringer als die Identität der Schwimmer in einem eignen Verein.

 

Man muss dazu sagen, dass es ohne das Engagement der Jugendlichen und der Eltern nie möglich gewesen wäre, den Schwimmverein ‚über Wasser‘ zu halten. Wenn der Schwimmverein sich dem TuS Altenberge als Abteilung angeschlossen hätte, wäre auch das Geld in einen großen Topf mit dem Geld von den Fußball Einnahmen gekommen. Dies wiederum hätte sich möglicherweise negativ ausgewirkt, da die dominierende Fußballabteilung wahrscheinlich mehr Geld abbekommen hätte. Der Schwimmverein wollte und will eigenständig sein. Die Gründungsveranstaltung erfolgte am 31.8.1977 von 20.15 bis 22.30 in der Gaststätte "An ́t Hiärdfuer". Die Gaststätte ist nicht mehr bestehend. Es gab zehn Anwesende, die alle in Altenberge gewohnt haben und teilweise immer noch hier leben. Zuerst wurde beschlossen, dass der Schwimmverein eigenständig sein wird und zum zweiten, dass der Mitgliedsbeitrag von 4,80 DM bis 9,00 DM abhängig vom Alter vierteljährlich bezahlt wird. 4,80 DM bis 9,00 DM entsprechen heute ca. 2,00 € bis ca. 4,60 €. Auch wurde der erste Vorstand gewählt.

 

Hier eine Auflistung:

Vorsitzender: Dr. Hans-Werner Stedtfeld

Geschäftsführer: Helmut Rohlfing

Kassiererin (zuständig für die Einnahmen und Ausgaben): Frau Stedtfeld

Schwimmwärtin (kümmert sich um den Wettkampfbetrieb): Frau Becker

 

Der Schwimmverein musste sich das Schwimmbad mit der Schule und mit der Gemeinde teilen. Die Schule benutzte das Bad morgens. Der Schwimmverein nutzt es dienstags oder donnerstags am Nachmittag. Später dann auch samstags morgens. Die Öffnungszeiten für die Allgemeinheit sind in den restlichen Zeitfenstern. Helmut Rohlfing lebt mit seiner Frau in Altenberge. Von Hans-Werner Stedtfeld habe ich keine Todesanzeige gefunden. Das deutet darauf hin, dass er auch noch lebt.

Geschafft!

Auch der letzte Meilenstein unserer Laufaktion wurde geknackt. Mit einem furiosen Endspurt haben wir die ambitionierte Zielmarke von 850 km um rd. 80 km übertroffen. Einfach eine super Leistung und ein toller Abschluss der Aktion.

Vielen Dank an alle, die mitgemacht haben.

Neue Belohnung für 850 km: Ein Gutschein für die Altenberger Eisdiele

Jetzt geht's los! Ein Monat voller Meilensteine und gemeinsamer Herausforderungen wartet auf dich. Schnappt dir eine Laufschuhe und zieh die Schnürsenkel extra fest zu, denn wir haben uns wirklich schöne Strecken und Belohnungen für dich überlegt. 

 

Jetzt möchtest du mit machen? Ganz einfach!

  1.  Such dir eine Strecke aus (entweder eine von unseren Trainern geplante Strecke oder deine eigene Lieblingsstrecke).
  2. Du läufst deine ausgewählte Strecke allein oder mit einem Laufpartner (immer unter Berücksichtigung der Corona-Auflagen).
  3. Wichtiger Hinweis: Auf den Strecken der Trainer findet ihr QR Codes mit Fitness-Übungen, die ihr während eures Laufes absolvieren könnt.
  4. Schnapp dir nach dem Lauf deinen Laptop/dein Handy und trage deine gelaufene Strecke ein, um gemeinsam mit anderen Mitgliedern den nächsten Meilenstein zu knacken.
  5. Ist der Meilenstein erreicht, gibt es für jeden Teilnehmer einen Gutschein für 3 Kugeln Eis in der Altenberger Eisdiele.

 

Geschafft? Dann einfach wiederholen!

 

Kleiner Tipp von Jannik: Jede Treppe auf deiner Strecke ist eine Chance für einen Treppensprint und jede Bank lädt zu Fitnessübungen ein.


Mitglieder-Versammlung bis auf Weiteres verschoben

Aufgrund der aktuellen Situation muss die Mitgliederversammlung des Schwimmvereins Grün-Schwarz Altenberge e.V. verschoben werden. Ein neuer Termin steht noch nicht fest. Der aktuelle Vorstand wird die Vereinsleitung bis zur nächsten MGV weiterführen. Sobald es das Infektionsgeschehen zulässt, wird ein neuer Termin kommuniziert. Für Anliegen, Anregungen und Kritik steht der Vorstand aber jederzeit per Mail (kontakt@sv-altenberge.de) zur Verfügung.

Wenn man das Training vermisst...

Daniel ist nicht der Einzige, dem das Training, die Gemeinschaft und der Spaß am Sport fehlt. Wir alle möchten gerne wieder in Hallenbad und gemeinsam Spaß haben, aber noch heißt es abwarten und zu Hause bleiben. Wir freuen uns schon darauf euch wiederzusehen und hoffen, dass euch dieses Video von Daniel ein wenig Freude macht.

 

Ihr habt auch ein kreatives Video oder Foto für uns? Schickt es uns gerne per Mail. Wir freuen uns immer von euch zu hören!


Vereinsartikel im online-Shop verfügbar

In Corona-Zeiten müssen wir neue Wege gehen ...

Daher bieten wir unsere Vereinsartikel jetzt über unseren neuen online-Shop an. Schaut mal rein und bestellt bei Bedarf über das Bestellformular.

 

Beachtet vor allem unsere neuen Vereinsmützen! Beide sehen toll aus, aber die eine ist zusätzlich ein echtes Highlight in dunklen Zeiten. Warum? Schaut mal rein ...

 

Solltet ihr Fragen zu den Artikeln oder zum Bestellprozess haben, dann schreibt uns gerne eine Mail an kontakt@sv-altenberge.de.

 

Euer Vorstand



Gemeinsam mit euch durch turbulente Gewässer

Gemeinsam mit euch konnten wir das "Schwimmvereins-Feeling" auch die vergangenen Wochen bewahren. Ihr habt uns Fotos und Videos geschickt oder uns geschrieben. Dafür möchten wir uns bedanken, ihr seid wirklich spitze! Auch wenn die Situation nun schon seit einigen Wochen schwierig ist, wollen wir nicht den Kopf hängen lassen. Ihr habt Ideen für eine Aktion? Ihr habt Fragen an uns? Dann schreibt uns einfach!

 

Wir sind auch in Corona-Zeiten für euch da und beantworten eure Fragen oder lassen uns von euren Ideen inspirieren.

Kontodaten

Kreissparkasse Steinfurt

Gläubiger-ID: DE25ZZZ00000268403

 

IBAN: DE18 4035 1060 0072 0033 12

BIC: WELADED1STF